WordPress Mitgliederseite erstellen

Mit WordPress kannst du bequem und schnell gute Mitgliederseiten erstellen. Wie du eine eigene Mitgliederseite erstellst und was du dafür alles brauchst, möchte ich dir zeigen. Meine Erfahrungen in diesem Bereich reichen bis 2008 zurück und ich betreibe zahlreiche Membership Sites auf Basis von WordPress.

Dein Wissen als Grundlage

Ganz wichtig für eine Mitgliederseite ist dein eigenes Wissen. Wenn du Inhalte für deine Mitglieder nicht über einen Dritten produzieren lassen möchtest, musst du dich für ein Thema oder einen Bereich entscheiden wo du selbst Erfahrungen mitbringst und Menschen etwas beibringen kannst.

Ich produziere meine Inhalte auf Nischenseite.de auch nur in den Bereichen selbst, wo ich Erfahrungen habe. Manche Beiträge werden durch Personen die als Experten in ihrem Bereich gelten geschrieben. In diesem Fall würde ich dir den Autor aber im Mitgliederbereich mitteilen.

Vorteile wenn Du selbst schreibst

  • Du weißt am besten welche Inhalte du möchtest
  • Du kennst dich mit dem Thema aus und kannst Fragen beantworten
  • Du hast das Tempo für neue Inhalte selbst in der Hand
  • Du kannst Inhalte jederzeit selbst verbessern

Nachteile

  • Mehr Zeitaufwand für neue Inhalte
  • Wenn du unbekannt bist, haben deine Inhalte noch kein Vertrauen

Experten als Grundlage

Verzichtest du aufs Teilen deines Wissens und entscheidest dich für einen Bereich in dem du weniger Erfahrungen vorweisen kannst, musst du auf einen Experten in diesem Themenfeld zurückgreifen.

Im ersten Moment meinst du wahrscheinlich dies sei die bessere Option. Eventuell denkst du auch es würde dir weniger Arbeitszeit abverlangen weil ja jemand anderes die Inhalte produziert. In der Realität wirst du aber auch hier durchweg gefordert sein.

Vorteile wenn Experten für dich schreiben

  • Du hast weniger Arbeit für neue Inhalte
  • Der Experte weiß wovon er schreibt
  • Experten sind meistens öffentlich bekannt und genießen Vertrauen

Nachteile

  • Experten kosten i.d.R. Geld
  • Inhalte können nicht durch dich selbst verbessert werden
  • Oft werden Fragen der Nutzer nicht vom Experten beantwortet

Du solltest dir genau überlegen wie Inhalte produziert werden. Es ist durchaus denkbar einfach beide Optionen zu verbinden. Wenn es dein Thema erlaubt, kannst du die ersten Inhalte ganz allein produzieren und bereits erste Einnahmen durch Mitglieder generieren. Später nutzt du Mitgliedsbeiträge und finanzierst davon einen oder mehrere Experten. Etwa um an Gastbeiträge zu gelangen. Oder du verwendest Interviews. Diese verursachen neben Zeit keine weiteren Kosten.

Lass Dich nicht von den genannten Vor- und Nachteilen lenken. Sie dienen dir nur als Basis deiner Überlegungen. Das gilt auch für die nachfolgenden Informationen zum Aufbau eines Mitgliederbereichs.

Nur ein Thema oder einen ganzen Bereich?

Die Frage ist: „Soll ich mich für ein kleines Thema / Problem entscheiden oder lieber für einen Themenbereich mit vielen Fragestellungen, Problemen und Lösungswegen?“

Beide Wege haben wieder unterschiedliche Ansprüche und somit Vor- und Nachteile.

Innerhalb eines kleinen Themas (gerne auch als „Nische“ bezeichnet) hat Dein Mitgliederbereich einen sehr starken Fokus. Die Inhalte sind entsprechend kompakt und vielleicht auch in der Summe nicht so viel und umfangreich. Dafür ist es einfacher in einer „Nische“ erfolgreich zu sein. Denn dein Mitgliederbereich kann schnell zur „Expertenquelle“ mutieren und im Internet gern empfohlen werden. Diesen Vorteil gibt dir ein umfangreiches Themengebiet nicht unbedingt. Denn dort musst du mit Inhalten in vielen Disziplinen überzeugen.

Google bevorzugt Webseiten die klar definierte Inhalte und Zielgruppen haben. Durch einen Mitgliederbereich in einer „Nische“ kannst du entsprechend mit Vorteilen im Ranking bei Google rechnen. Dies bringt automatisch mehr Besucher und Interessenten auf deine Seite. Je nach Gesamtpaket hast du auch finanziell somit schneller erste Erfolge.

Nutze den Fokus aufs Thema

Mit einem aufs Thema fokussierten Mitgliederbereich bist du schneller mit der Produktion der Inhalte fertig. Selbstverständlich variiert die Menge ja trotzdem abhängig vom Thema, aber du neigst nicht dazu noch mehr Themen parallel hier zu integrieren. Wenn Du Nischenseite.de als Beispiel nimmst, wäre es also leichter einen Mitgliederbereich nur zum Thema Mitgliederbereich erstellen aufzubauen, als zu Geld verdienen im Internet wo noch andere Themen wie „Google News“ oder auch „Eigenen Blog erstellen“ mit einfließen. Und die beiden Beispiele sind ja nur der Anfang des Projekts. Nischenseite.de ist ein Mitgliederbereich, der einfach mit einem E-Book zum Thema „Nischenseite erstellen“ begonnen hat. Inzwischen geht es gar nicht mehr nur um Nischenseiten, sondern bereits um Webseiten erstellen generell. Mit allem was dazu gehört.

Du musst dir immer eines vor Augen halten: „Es ist unkomplizierter wenn du in Zukunft noch einen weiteren Mitgliederbereich startest oder deine bestehende Mitgliederseite erweiterst, als wenn du später im bestehenden Mitgliederbereich etwas wieder entfernst.“ Vor allem wenn du bereits zahlende Mitglieder hast und dann Inhalte abspecken möchtest. Hier kommt es schnell zum Konflikt wegen der ursprünglichen Erwartungshaltung deiner bisherigen Nutzer.

Was interessiert dich

Einen Mitgliederbereich baut man nicht mal eben auf und hat danach nur noch die Aufgabe des Geldzählers. Schade, ich weiß! 😉 Du musst dich normalerweise über Monate und Jahre mit deinem Projekt auseinandersetzen. Gerade in den ersten Monaten wirst du täglich Kontakt zum Mitgliederbereich haben. Später vielleicht nur noch ein oder zwei Mal in der Woche. Worauf ich hinaus will ist einfach.

Such dir wirklich ein Thema mit dem du dich weitgehend auskennst und was dich interessiert. Selbst wenn ein Dritter die Inhalte produziert, solltest du Interesse an diesen Inhalten haben. Dir Wissen darin aneignen und dich identifizieren können. Zum einen hilft es dir unheimlich in der Vermarktung und dem Support. Und zum anderen hält es deine Motivation aufrecht.

Vielleicht willst du das mit der Motivation und dem Antrieb in der aktuellen Phase noch nicht glauben. Eventuell auch nicht wenn schon die ersten Euros fließen. Sicher kann es dir über ein paar Monate Spaß machen. Die Erfahrungen am eigenen Leib und bei Kollegen zeigte aber immer wieder, über Jahre wird es mit der Motivation in fremden Bereichen meist kritisch.

Wo du Themen findest

Am besten schaust du dich natürlich im eigenen Leben um. Angefangen bei deinen Hobbys bis hin zum aktuellen Beruf oder ehemaligen Berufen die du bereits ausgeübt hast. Dort hast du am ehesten Wissen was vermittelbar ist. Gerade in Berufen und Studiengängen ist das der Fall.

Selbst wenn du – und das ist nicht bewertend gemeint – Koch bist kannst du einen Mitgliederbereich aufbauen. Entweder ganz spezialisiert für Veganer oder extrem spezialisiert auf „Frühstück für Veganer“. Oder einfach etwas komplexer und zwar nur fürs Thema „Nachspeisen für Jedermann“. Eventuell auch einfach zum Thema „Räuchern“. Vielleicht bist du mutig und machst dadurch eine kleine „Online-Kochschule“ wo du nicht nur Texte sondern auch richtige Videos mit Rezepten und Kochkursen anbietest.

Gibt es schon? Kein Problem, dann lerne von Mitbewerbern und mach es besser als alle anderen. Es gibt keine überfüllten Bereiche. Nur bessere und schlechtere Angebote. So ist es auch bei Nischenseite.de. Wie viele Angebote im Internet versprechen dir finanzielle Erfolge per Web? Richtig, unzählige! Ich setze es aber für meine Leser meiner Meinung nach am besten um und verzichte auf die Verbreitung von Illusionen. Schreibe sehr nah an der Praxis und belege mein Wissen immer wieder und wieder anhand von Beispielen.

Wenn kein Thema zu finden ist

Frag’ mal deine Freunde und Bekannte, vielleicht sogar Kollegen. Stelle denen die einfache Frage: „Kannst du mir sagen womit du meinst, dass ich mich auskenne?“ Du wirst überrascht sein was die Leute denken. Und niemand wird Dir sagen: „Mit nichts!“ 😉 Davor brauchst du keine Sorge haben.

Solltest du trotzdem kein Thema finden ist zu überlegen ob ein Mitgliederbereich für dich wirklich die Option für einen Start im Web ist. Vielleicht möchtest du dann doch eher einen eigenen Blog starten oder ein Projekt in Google News betreuen oder dir eine Nischenseite aufbauen. Auch kannst du einfach mal eine oder zwei Wochen warten und erneut über Themenfindung nachdenken. Abstand lohnt oft.

Du möchtest wissen wie du eine Mitgliederseite technisch umsetzen kannst? Alle Zahlungen der Mitglieder sollen vollautomatisiert abgewickelt werden? Die Buchhaltung soll so minimal wie möglich ausfallen? Kein Problem, all dies kann ich dir erklären. Werde dazu einfach Mitglied auf Nischenseite.de und profitiere von meinen Erfahrungen in diesem Bereich.